Die diesjährigen Preisträger*innen: mittendrin Annika Rüther und Christoph Heufert (Foto: FH Münster/Katharina Kipp)

"MEHR PATIS IN UNSERE STÄDTE"

In der Bachelorabschlussarbeit von Annika Rüther geht es um öffentliche Freiplätze und ihre sozialen Einflüsse, die von Prof. Joachim Schultz-Granberg und Prof. Jan Kampshoff, TU Berlin, begleitet und geprüft wurde. Durch eine Exkursion nach Nepal, die Annika als Tutorin von Team Städtebau für einen Masterkurs organisiert und begleitet hat, kam sie auf die Idee einen genaueren Blick auf die öffentlichen Plätze in Bhaktapur zu werfen: "MEHR PATIS IN UNSERE STÄDTE - Die Performativität des öffentlichen Freiraumes mit seinen sozialen Phänomenen. Das Beispiel Bhaktapur." Der pulsierende Stadtraum faszinierte Annika besonders daran.

In der Bachelorarbeit untersuchte sie die lebhaften und vielseitigen gemeinschaftlichen Räume in Nepal. Das basiert natürlich auf ihren persönlichen Wahrnehmungen und soll den Möglichkeiten der Raumgestaltung mehr Aufmerksamkeit schenken. Die lebhaften Städten Nepals bieten einen großen Mehrwert für gemeinschaftlich genutzte Räume, auch für deutsche und europäische Städte. Vielleicht kann man sich da noch was für unsere (aussterbenden) Innenstädte abgucken.

Für ihre Arbeit erhielt sie nicht nur den Hochschulpreis sondern auch den Sonderpreis zum Motto "nachhaltig zusammen".

"Perpetuum Materia"

Christoph Heufert hat seinen Schwerpunkt auf den Kreislauf und die Wiederverwendung von Materialien gelegt. In seiner Masterarbeit "Perpetuum Materia" hat er sich intensiv mit verschiedenen Bauteilen und -materialien ausseinader gesetzt und diese dann zum Abschluss in einer Ausstellung über mehrere Tage gezeigt. Begleitet und geprüft wurde die Masterthesis von Prof. Dipl.-Ing. Architekt Michael Schanné/ Dipl.-Ing. Ute Dechantsreiter.

Angestoßen wurde das Projekt durch den unausweichlichen Klimawandel, der jetzt schon für uns alle sichtbare Konsequenzen hat. Die Motivation dahinter ist, den architektonischen Sektor mit in das nachhaltige Handeln einzubinden. In der Wiederverwendung bereits gebrauchter Bauteile und einer Kreislaufwirtschaft steckt ungeahntes Potential, welches Christoph in seiner Masterarbeit herausarbeitet.

Ob und wie zirkuläres Bauen im Münsterland funktioniert untersuchte Christoph, in dem er durch Kooperation mit lokalen und überregionalen Akteuren Bauteile sammelte. Daraus entstand ein Bauteilkatalog und eine Ausstellung der Bauteile über mehrere Tage.

Für den ganzen Aufwand und die intensiven Auseinandersetzung mit den Möglichkeiten der Kreislaufwirtschaft erhielt er zurecht den Hochschulpreis.


Herzlichen Glückwunsch Euch Beiden für die herausragende Leistung und die aufwändige Arbeit, die Ihr da reingesteckt habt.

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Weitere Informationen zu der Preisverleihung und den anderen ausgezeichneten Studierenden sind in der Pressemitteilung der FH Münster zu finden.

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