Prof. Dr. Philipp Bitzer lehrt am Fachbereich Wirtschaft zu Entrepreneurship

KI-basierte Verfahren werden die Gründung verändern: Zu Januar 2024 wurde Prof. Dr. Philipp Bitzer an unseren Fachbereich Wirtschaft berufen, um Entrepreneurship zu lehren.

"Die Möglichkeit, als Unternehmer eigenständig zu agieren und wirkungsvolle Entscheidungen für das eigene Unternehmen zu treffen, hat mich schon immer fasziniert", sagt Prof. Dr. Philipp Bitzer, der ab sofort am Fachbereich Wirtschaft, der Münster School of Business (MSB), Entrepreneurship lehrt.

Nach seinem BWL-Studium an der katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt, in dem Bitzer bereits Wirtschaftsinformatik vertiefte, und nach einer Promotion an der Universität Kassel zum Thema IT-gestütztes Lernen, ließ auch die erste Gründung in der IT-Branche nicht lange auf sich warten: Gemeinsam mit Dr. Rene Wegener gründete er zunächst 2014 die smarTransfer GmbH, die 2021 zur Lyncronize GmbH wurde. „Wir haben so etwas wie Check24 für IT-Unternehmen gebaut“, erklärt er. Als Geschäftsführer war er dort für die betriebswirtschaftlichen Aspekte des Unternehmens verantwortlich: Dies umfasste neben dem Aufbau der Vertriebs- und Marketing-Organisation vor allem auch das Thema Geschäftsmodell-Entwicklung und Investoren-Akquise. So sammelte er insgesamt mehr als zehn Jahre Erfahrungen in der IT-Gründerszene.

Diese möchte er ganz praxisorientiert und anwendungsnah an die Studierenden der MSB weitergeben: „Gründung muss man ausprobieren. Das ist sonst so, als ob ich mich vor die Studierenden stellen würde und erzähle, wie schwimmen geht.“ Er verstehe sich dabei nicht als Professor, der einfach nur Faktenwissen vermittelt, sondern als Begleiter der Studierenden, um eigene Ideen zu entwickeln und erfolgreiche Unternehmen aufzubauen. Auch berichtet er, dass die Innovationszyklen bei Start-ups immer schneller werden, nicht zuletzt durch die Möglichkeiten, die sich durch Nutzung von KI im Gründungsprozess ergeben. „Für mich ist es daher besonders wichtig, die vielfältigen Entwicklungen im KI-Bereich im Blick zu behalten und mit den Studierenden die smarte Kombination von menschlichen Kompetenzen und KI, sogenannter hybrider Intelligenz, für die Gründung zu nutzen.“

Besonders freut sich der 40-Jährige neben den neuen Kolleg*innen und Studierenden auch darauf, nach mehrjähriger Onlinetätigkeit nun in Präsenz in der Lehre tätig zu sein. Dafür möchte der Dortmunder sogar nach Münster ziehen.

"Ich freue mich darauf, mit Menschen zu arbeiten, die Interesse an der Gründung zeigen. Es ist aufregend für mich, Studierende mit vielfältigen Hintergründen zusammenzubringen, um innovative Produkte zu entwickeln, die für die Gründerinnen und Gründer funktionieren und uns als Gesellschaft dabei helfen, unseren Wohlstand zu sichern."

Bitzer ist verheiratet, hat zwei Kinder, kann sich am besten beim Reisen sowie Lesen entspannen und ist begeisterter BVB-Fan.

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