FH Münster und Lawrence Technological University tauschen sich zur Kardiotechnik aus

Bei einem Treffen in Steinfurt tauschten sich Mitarbeiter*innen des Zentrums für Ergonomie und Medizintechnik unserer Hochschule mit Kolleg*innen der Lawrence Technological University und der Firma CCS zu Forschungsprojekten in der Kardiotechnik aus.

Ein internationaler Austausch ist in Forschung und Lehre wichtig, um gemeinsam voranzukommen. Das gilt auch für die Kardiotechnik: Ein Team des von Prof. Dr. Claus Backhaus geleiteten Zentrums für Ergonomie und Medizintechnik (ZEM) unserer Hochschule traf sich nun am Bürgerkamp in Steinfurt mit Wissenschaftler*innen und Mitarbeiter*innen der Lawrence Technological University (LTU) aus Michigan und des Unternehmens CCS, einem Versorger für Kardiotechnik in den USA. „So wie wir an unserer Hochschule gemeinsam mit der Firma Life Systems aus Mönchengladbach Kardiotechnikerinnen und Kardiotechniker ausbilden, arbeiten auch die LTU und CCS zusammen“, erklärt Maximilian Kehmann, der den Zertifikatskurs „Klinische Perfusion/Kardiotechnik“ an unserer Hochschule koordiniert. Das Ziel des Austauschs: sich einander die Arbeit und aktuelle Forschungsprojekte vorstellen und Parallelen in den jeweiligen Tätigkeiten finden.

Simon König stellte den amerikanischen Kolleg*innen seine Arbeit am Projekt „ARK\evolve – Nutzerzentrierte Entwicklung eines Augmented Reality Systems für die Kardiotechnik“ vor, das er im Institut für Interdisziplinarität in Gesundheit –  Technik – Arbeitsfähigkeit (IGTA) unserer Hochschule durchführt. Das System hilft medizinischem Personal bei der Fernwartung von ECMO-Maschinen – Geräte, die als künstliche Lungen das Blut von Patient*innen mit Sauerstoff anreichern –, wenn Kardiotechniker*innen gerade nicht in der Klinik sein können. Passend dazu führte das ZEM-Team einen Workshop zum Trouble Shooting an Herz-Lungen-Maschinen durch. Die LTU-Forscher*innen wiederum stellten in einer Virtual-Reality-Simulation ein Intensivzimmer zu Schulungszwecken nach.

„Wir können uns vorstellen, in Zukunft enger und längerfristiger mit den Kolleginnen und Kollegen in den USA zusammenzuarbeiten“, so Kehmann. „Möglich wäre zum Beispiel ein Austausch der Teilnehmenden in unseren Kardiotechnik-Kursen.“

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